Färben mit Pflanzen

Färben mit Pflanzen – Tagesworkshop am 6.9.26

Pflanzenfarben sind lebendig, wandelbar und überraschen immer wieder aufs Neue. In diesem Tagesworkshop lernst du die Grundlagen des natürlichen Färbens kennen – von geeigneten Stoffen und Beizen über den Umgang mit verschiedenen Pflanzenfarben bis hin zur Pflege der gefärbten Textilien.  Du färbst ein eigenes Tuch (oder etwas Selbstmitgebrachtes) und bekommst ein Skript, mit dem du zuhause weiter experimentieren kannst.


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Farbenfrohe & einzigartige Geschenke

Blütendruck und Blätterzauber am 14.11.12. Aus Blüten, Blättern und anderen Pflanzenteilen entstehen farbenfrohe Muster und feine botanische Drucke auf Stoff. Jeder Abdruck wird zum Unikat, jedes Tuch erzählt seine eigene Geschichte. Zwischen Gelb, Grün, Lila und Orange entfalten sich lebendige Farbspektren – ideal zum Verschenken oder Behalten. Ein Tag voller Kreativität, Natur und Staunen über die Vielfalt der Pflanzenfarben.


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Über die Leiterin

,,Meine Freude am Färben mit Pflanzen habe ich 2015 entdeckt. Ich war damals in Australien und habe von einer Freundin gelernt, dass man wundervolle Farben mit Rinden, Blättern, Blüten und Wurzeln herstellen kann und das Beizen auch auf eine natürliche Weise mit Pflanzen möglich ist. Seither habe ich immer wieder experimentiert und meine Leidenschaft und meinen Respekt für Natur, Umwelt und die Pflanzenwelt weiter vertieft. Ich liebe es am Feuer meinen alten Topf zu rühren und später die farben-prächtigen Überraschungen hervorzuholen."

Sonja Peel


Über das färben mit Pflanzen


Pflanzliche Farben entwickeln sich weiter, selbst nach dem Trocknen.

Pflanzenfärben ist ein achtsamer, handwerklicher Prozess. Es beginnt mit dem Sammeln der Färbepflanzen – Blätter, Blüten, Rinden oder Wurzeln. Je nach Farbwunsch können auch Pflanzenteile aus anderen Ländern verwendet werden: z.B. Indigo, Krapp, Gelbwurz ect.

Die pflanzlichen Farbstoffe werden durch Kochen oder Ausziehen in Wasser gelöst – oft über dem Feuer oder am Herd. Die Textilien, aus Naturfasern wie Wolle, Baumwolle, Hanf oder Leinen, werden zuvor mit natürlichen Beizen wie zum Beispiel Alaun, Tara oder Sojamilch vorbehandelt, um die Farbe besser aufzunehmen und haltbarer zu machen.

Je nach Pflanze, Material und gewünschtem Farbton erhitze ich die Fasern im Farbsud. Die Farben verändern sich mit Zeit, Temperatur und Wasserqualität. Einige Töne lassen sich durch ein Nachbehandeln – z. B. mit Eisenwasser – noch vertiefen oder verändern.

Nach dem Färben werden die Stoffe gründlich ausgespült und getrocknet.